OBLB-Reihe: „The EU Sustainable Corporate Governance Initiative—room for improvement“
- timobusch
- 14. Okt. 2020
- 1 Min. Lesezeit
Dieser Beitrag ist Teil der neuen Blogreihe „European Commission Initiative on Directors’ Duties and Sustainable Corporate Governance Series“ von Oxford Business Law. Die Generaldirektion Justiz und Verbraucher (Referat A.3, Gesellschaftsrecht) der Europäischen Kommission hat um Rückmeldungen zur Initiative für nachhaltige Unternehmensführung gebeten. Damit hat die Kommission eine akademische Diskussion über die Rolle des Vorstands bei der Förderung von Nachhaltigkeitsfragen angestoßen. Dieser Blogbeitrag fasst die Stellungnahme der Autoren zu der Initiative der Europäischen Kommission zusammen, bestehend aus Prof. Dr. Kerstin Lopatta, Prof. Dr. Alexander Bassen und Prof. Dr. Wolf-Georg Ringe von der Universität Hamburg.
Wir unterstützen grundsätzlich das Ziel der Kommission, den Fokus auf langfristige Wertschöpfung und die Angleichung von Unternehmens- und Gesellschaftszielen zu legen: Es gibt starke empirische Belege dafür, dass die Einbeziehung wesentlicher Nachhaltigkeitsfaktoren in die Entscheidungsfindung positiv mit der finanziellen Performance korreliert (z. B. Friede, Busch und Bassen 2015; Grewal, Hauptmann und Serafeim 2020; Orlitzky, Schmidt und Rynes 2003; Revelli und Viviani 2015). Die Initiative weist jedoch eine Reihe von Mängeln auf, über die Sie hier mehr erfahren können.




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